Wolfgang Schmid
 
Oberstaatsanwalt a.D.
Leiter der Hauptabteilung Wirtschaftsstrafsachen bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart, Schwerpunktstaatsanwaltschaft für den Bereich des Oberlandesgerichts Stuttgart.
 
Seit 2001  Leiter der Hauptabteilung für Wirtschaftsstrafsachen bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart,

Seit 1991 Abteilungsleiter bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart, Abteilung Kapitalanlagedelikte, Unlauterer Wettbewerb, Marken- und Urheberstrafrecht, Korruption und Ausschreibungsbetrug, Illegale Beschäftigung, Rechtshilfe in Wirtschaftsstrafsachen.
Seit 1975 im Justizdienst des Landes Baden- Württemberg als Richter und Staatsanwalt vornehmlich im Bereich Wirtschaftsstrafrecht, insbesondere Steuer-, Zoll- und Finanzmonopolrecht, Korruption, Untreue- und Betrugsdelikte.
Auslandstätigkeit im Rahmen der Rechtshilfe in strafrechtlichen Angelegenheiten (Schweiz, Vereinigte Staaten von Amerika ua).
Themen
 
 
Lehrtätigkeiten
Lehrbeauftragter an der  Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, Fachrichtung  Bank, seit 1998, Abgabenordnung, Steuerstrafrecht, Straf- und Strafprozessrecht, Amts- und Rechtshilfe, Geldwäsche, Wertpapiergeschäft und Grauer Kapitalmarkt
Akademie der Polizei Baden-Württemberg, Freiburg/Breisgau und Wertheim seit 1987, Untreue,  Vermögensabschöpfung, Bankuntreue und Insolvenzstrafrecht,
Deutschen Richterakademie in Trier und Wustrau 1985 – 2004 (Tagungsleitung und Lehrtätigkeit), Strafprozessrecht, Ermittlungstaktik, Steuer- und  Zollstrafrecht, Subventionsbetrug, Untreue, Kapitalanlagebetrug, Bankuntreue, Verständigung im Strafverfahren
Polizeifachhochschule Villingen-Schwenningen, Vermögensabschöpfung seit 2001
Referendararbeitsgemeinschaftsleiter Strafrecht, 1983 bis 1995
Schriftenverzeichnis
Die Parteispendenverfahren und die Untersuchungsausschüsse - 1982/1992, in: Pflieger (Hrsg), Geschichte(n) der württembergischen Staatsanwaltschaften 2009, S. 351.
Die Treuhandverfahren 1992 bis 1998, in: Pflieger (Hrsg), Geschichte(n) der württembergischen Staatsanwaltschaften 2009, S. 359.
Müller-Gugenberger/Bieneck, Wirtschaftsstrafrecht, 5. Aufl. 2011, Bearbeiter der Beiträge wie oben dargestellt
Müller-Gugenberger/Bieneck (Hg), Wirtschaftsstrafrecht, 4. Aufl., 2006, Bearbeiter folgender Kapitel: Straftaten im Rechnungswesen – Kapitalbeschaffung – Steuerorientierte Kapitalanlagen – Strohmann- und Scheingeschäfte – Strafrechtliche Einstandspflichten der Geschäftsleitung – Treuepflichtverletzungen –Haushaltsuntreue  - Buchhaltung und Bilanz –Produkthaftung – Unternehmensnachfolge.
Müller-Gugenberger/Bieneck (Hg), Wirtschaftsstrafrecht, 3. Aufl., 2000; Bearbeiter der Beiträge wie 2. Aufl.
Müller-Gugenberger (Hg.), Wirtschaftsstrafrecht, 2. Aufl., 1992, Bearbeiter der Beiträge wie 1. Aufl.
Müller-Gugenberger (Hg.), Wirtschaftsstrafrecht, 1. Auflage, 1987, Bearbeiter folgender Kapitel: Anmeldepflichten – Erlaubnispflichten - Anlage des Rechnungswesens - Straftaten im Rechnungswesen – Kapitalbeschaffung – Steuerorientierte Kapitalanlagen – Strohmann- und Scheingeschäfte – Strafrechtliche Einstandspflichten der Geschäftsleitung – Treuepflichtverletzungen -  Buchhaltung und Bilanz – Produkthaftung.
Schmid/Winter, Vermögensabschöpfung in Wirtschaftsstrafverfahren - Rechtsfragen und Praktische Erfahrungen, NStZ 2002, 8.
Keller/Schmid, Möglichkeiten einer Verfahrensbeschleunigung in Wirtschaftsstrafsachen, wistra 1984, 200.
Berichterstattungen
Third European Conference of Specialised Services in the Fight against Corruption, Madrid 1998, National Report Germany, in: Council of Europe (Hrsg) Trading in Influence and the Illegal Financing of Political Parties, 2000, S. 67.
The role of  Off-shore Financial Centres, OECD – Arbeitsgruppe “Bribery in International Business Transactions”, Februar 1999, Paris.
Experte im Twinning Covenant “Improving the Fight against Corruption and Economic Crime” des PHARE- Projektes der EU für die Tschechische Republik (2000 - 2004).
Mitglied von GRECO - Groupe d’Etats contre la Corruption - , Tätigkeit als GRECO Expert (1999 – 2007), Evaluation der Korruptionsbekämpfung im Auftrag des Europarats in folgenden Ländern:
      • Seminar for GRECO Expert-Evaluators, Zypern (2002) (Download)
        • Vorträge (Auswahl)
          • European Commission Directorate – General Enlargement in co-operation with Deutscher Notarverein, Civil Law Notaries – Institutions Matter! The Contribution of Civil Law, Munich, Oktober 2010,
        • http://ec.europa.eu/enlargement/taiex/dyn/taiex- events/library/detail_en.jsp?EventID=42687
          European Commission und Deutscher Notarverein, „Civil Law Notaries in Europe - The contribution of civil law notaries towards an area of freedocm, security and justice, September 2009 in Brüssel.
          Wirtschaftskriminalität in Deutschland und Frankreich unter  besonderer Berücksichtigung des Aspekts „Gesellschaftsrecht“, Euro-Institut, Kehl, 19.11.2009.
          Wirtschaftskriminalität – Das Ermittlungs- und Strafverfahren gegen den Großspediteur Betz, Ringvorlesung »Kriminalistik« der Universität Osnabrück, November 2009.
          Sechste Tagung Berufspolitik des Deutschen Notarvereins am  22. und 23. Januar 2009 in Brüssel, Vorsorgende Rechtspflege aus ökonomischer Sicht, vgl. Schmitz- Vornmoor, notar 2009, 126.
          Erscheinungsformen der Wirtschaftskriminalität und Bekämpfungsmaßnahmen im deutsch-französischen Kontext, Euro-Institut, Kehl, 20.9.2007.
          Die tatsächliche Ausgestaltung der Absprachepraxis aus staatsanwaltlicher Sicht, Tagung „Absprachen im Strafprozess“, Oktober 2004, Deutsche Richterakademie Trier.
          Erfordert die Komplexität von Großverfahren ein neues Rollenverständnis, das der Verständigung den Vorrang vor der Entscheidung einräumt? Tagung „Richter, Staatsanwälte und Rechtsanwälte – miteinander und übereinander, März 2004, Deutsche Richterakademie Wustrau.
          Absprachen in Wirtschaftsstrafsachen aus Sicht der Staatsanwaltschaft, Universität Münster, Kriminalwissenschaftliches Kolloquium 2004, Institut für Kriminalwissenschaften, Prof. Dr. Nelles, 23.6.2004.
          Betrügerische Kapitalanlagen, Messe Invest, März 2004, Stuttgart.
          Opportunes Legalitätsprinzip - Deal, Freikauf und Gerechtigkeit, Deutscher Richter und Staatsanwaltstag 2003, Dresden ( vgl. FAZ v 17.9.2003, http://www.drb.de/doc/presse_ristatag.pdf).
          Software-Piraterie - Wirtschaftskriminalität im Computerzeitalter, 20. Tagung der Gewerkschaft der Polizei für Verbrechensbekämpfung iVm Business Software Alliance, 19.6. 2001, Fellbach.
          Grenzüberschreitende Ermittlungstätigkeit der Polizei/Staatsanwaltschaft in Wirtschaftsstrafsachen, Tagung  ”Wirtschaftsstrafrechtliche Fragen”, Deutsch- Spanische Juristenvereinigung 11.03.2000,  Köln.
          Umgang mit der Wahrheit als Staatsanwalt. Zeugenbefragung im Spannungsfeld zwischen Wahrheitssuche und Persönlichkeitsrecht, In: Evangelische Akademie Bad Boll (Hrsg.): Wahrheit vor Gericht: Tagung vom 2. bis 4. Oktober 1998 in der Evangelischen Akademie Bad Boll. Protokolldienst 14, 1999, S. 117 f.
          Angestelltenbestechung, Tagung Risikoanalyse und Risikomanagement, Forum Mittelstand, Evangelische Akademie Bad Boll, 1998.
          Bestechung im Geschäftsverkehr, , Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME), Heilbronn, Dezember 1997.
          Ermittlungstaktische und verfahrensrechtliche Probleme bei der Bearbeitung von Wirtschaftstrafverfahren, Justizakademie Kolpin, 1996.
        Weitere Tätigkeiten
        Prüfer für die Erste Juristische Staatsprüfung, Universität Tübingen (1995- 2009)
           
          Mitglied der Großen Strafrechtskommission des Deutschen Richterbundes seit 1997, Mitverfasser im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz erstellter Gutachten:
          Stärkung der Rechte des Opfers auf Gehör im Strafverfahren, 2010.
          Besetzungsreduktion bei der Großen Strafkammer, 2009 (vgl Heß/Wenske,  Die Besetzungsreduktion der Großen Strafkammern auf dem endgültigen gesetzgeberischen Prüfstand, DRiZ 2010, S. 262 ff).
          Die Stellung von Gericht,  Staatsanwalt und Polizei im Ermittlungsverfahren Strafprozessuale Regeln und faktische Fehlentwicklungen, 2008. (Download)
          Realisierungskonzept für die elektronische Akte im Strafverfahren, 2007. (Download)  
          Datenaustausch bzw. Offenbarung von persönlichen Verhältnissen, 2006, (vgl. Kintzi, Datenaustausch zwischen Behörden – kooperative Reaktionen auf Jugendkriminalität, DRiZ 2006, S. 21 ff).
          Beweisführung bei Schweigen der verdächtigen Person, 2005.
          Mitwirkungspflichten der verdächtigen Person im Ermittlungsverfahren und Folgen der Nichtmitwirkung, 2005.
          Ausbau des Richtervorbehalts, 2003 (vgl Kintzi, Die Tätigkeit des Ermittlungsrichters im Ermittlungsverfahren und Richtervorbehalt, DRiZ 2004, S. 83 ff).
          Das Recht der Nebenklage, 2002.
          Wiederaufnahme im Strafverfahren, 2001.
          Beweiserhebungs- und Beweisverwertungsverbote bei V- Personen, 2001, (vgl Kintzi, Einsatz von V-Leuten bei der Strafverfolgung, DRiZ 2003, S. 136 ff).
          Reform der Tötungsdelikte, 2000 (vgl. Kintzi, Ärztliche Indikation zum Töten?, DRiZ 2002, S. 256 ff).
          Reform der Rechtsmittel im Strafverfahren, 1999 (vgl Kintzi, Reform der Rechtsmittel in Strafsachen, DRiZ 2000, S. 187 ff).
          Die Geldstrafe, 1998, (vgl. Kintzi, Die Geldstrafe – eine ausbaufähige Sanktion, DRiZ 2001, S. 198 ff).
          Einführung der Einheitsstrafe, 1997 (vgl. Kintzi, Einheitsstrafe - „Befreiungsschlag“ oder „Eintopfstrafe“?, DRiZ 1999, S. 309 ff).
          Opferschutz im Strafverfahren, 1996 (vgl. Kintzi, Verbesserung des Opferschutzes im Strafverfahren, DRiZ 1998, S. 65 ff).
          Stellung des Kindes im Strafverfahren, 1995 (vgl. Kintzi, Stellung des Kindes im Strafverfahren DRiZ 1996, 184 ff; Kintzi, Kinder als Tatverdächtige, DRiZ 1997, S. 32 ff).